Bereits im Kinderwagen war ich wie elektrisiert, wenn ich ein einen Ball gesehen habe. So zumindest erzählte mir das meine Mutter. Mein Vater, Paul Meier, hatte zu dieser Zeit bereits mehrere Jahre als Fussballer und als Trainer auf dem Buckel. 

Bereits mit sechs Jahren schnürte ich meine ersten Fussballschuhe, bestritt meine ersten Spiele im Verein und nahm meinen Ball sogar jede Nacht mit ins Bett. Auch während den Pausen auf dem Schulhausplatz und am Abend wurde täglich gebolzt bis es zu dunkel wurde um den Ball sehen zu können.
Mit acht Jahren wurde mir klar, dass Fussball mehr als nur ein Hobby war. Ich machte daraufhin meine ersten Erfahrungen im Spitzenfussball beim FC Luzern. Jahre vergingen bis zur U21. Die Sportschule wurde absolviert, weit über 100`000 Stunden durfte ich der schönsten Sportart der Welt widmen und die ersten Trainerausbildungen wurden erfolgreich abgeschlossen. Es folgten weitere Jahre als Fussballer. Das Sportmanagement Studium wurde, in Verbindung mit sieben Jahren als Trainer- und Projektleiter der MS Sports- Raiffeisen Fussballcamps, gemeistert. Gleichzeitig sammelte ich Erfahrung als B-Juniorentrainer, der höchsten Amateurspielklasse in der Schweiz. Weiterhin bestimmte Fussball mein ganzes Leben...

Mit 26 Jahren hing ich meine Fussballschuhe an den Nagel, da ich von nun an meine wahre Leidenschaft verfolgen wollte: Das Amt des Trainers. Ich war damals überwältigt und zugleich stolz, mit nur 26 Jahren der jüngste Trainer der Schweiz in der 2. Liga interregional sein zu dürfen.
Heute bin ich als Profitrainer und technischer Leiter beim FC Luzern Spitzenfussball Frauen, in der höchsten Liga der Schweiz angekommen. Ich darf mehrmals täglich auf dem Platz stehen und junge Talente sowohl fussballerisch, wie auch schulisch und menschlich begleiten. Mein Traumberuf von 24 Stunden Fussball ist Realität geworden…

Doch ich bin hungrig nach mehr! Denn wenn ich etwas gelernt habe, ist es auf dem Boden zu bleiben und sich ständig weiterzuentwickeln. Wer stehen bleibt geht rückwärts oder um es in den Worten von Gerhart Hauptmann zu sagen: «Bist du Meister in einer Disziplin – werde Schüler in der Nächsten». Ich bin ein Schüler des Lebens. Ich will herausfinden, wie die Besten der Besten arbeiten und möchte meine Gespräche und Erfahrungen mit dir teilen.  Also lass uns den Weg gemeinsam gehen - Fussball verbindet!